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Lösungen

Fahrtreppen und Fahrsteige

Fahrtreppen und Fahrsteige führen kontinuierliche Personenströme. Die Auslegung folgt dem Einsatzort, der Förderhöhe beziehungsweise Länge und der Belastung durch Witterung und Nutzung.

Wofür dieses System gedacht ist

Fahrtreppen und Fahrsteige sind für den ununterbrochenen Transport größerer Personenmengen ausgelegt. Sie ersetzen keinen Aufzug — sie entlasten ihn dort, wo viele Menschen dieselbe Richtung nehmen: in Bahnhöfen und Metrostationen, an Flughäfen, in Einkaufs- und Geschäftszentren, in Krankenhäusern und an Fußgängerübergängen.

Der Unterschied zwischen den Baureihen liegt in der Auslegung auf Nutzungsintensität und Umgebung. Innen und außen, gewerblich und öffentlich, gelegentliche Nutzung und Dauerlast führen zu unterschiedlichen Konstruktionen.

Passende Anwendungen

Baureihen und ihr vorgesehener Einsatz.

  • Model C

    Für den gewerblichen Innen- und Außenbereich: Handel, Arbeitsstätten, Hotels.

  • Model P

    Für den öffentlichen Außenbereich mit hoher Beanspruchung.

  • Model T

    Für hohe Dauerlast in Metro, Flughafen und Bahnhof.

  • Fahrsteige

    Waagerechte und geneigte Fahrsteige für lange Wege und Gepäcktransport.

Entscheidungskriterien

Diese Punkte entscheiden in der Praxis darüber, welche Variante zu Ihrem Projekt passt.

  • Einsatzort: Innen- oder Außenbereich und die Witterungsbelastung
  • Erwartete Personenströme, Spitzenlast und tägliche Betriebsdauer
  • Förderhöhe bei Fahrtreppen beziehungsweise Länge und Neigung bei Fahrsteigen
  • Aufstellungsvariante: parallel oder diagonal, nebeneinander oder mit Abstand
  • Verfügbare Bauhöhe, Auflagerpunkte und Lastabtrag im Rohbau
  • Anforderungen an Beleuchtung, Signalisierung und Bedienkonzept
  • Wartungszugänge und die im Betrieb möglichen Stillstandsfenster

Aufstellung und Anordnung

Fahrtreppen lassen sich je nach Gebäudesituation parallel oder diagonal anordnen. Auf- und Abwärtseinheiten können unmittelbar nebeneinanderliegen oder mit Abstand versetzt werden. Die Wahl hat unmittelbare Folgen für Wegeführung, Rohbauöffnungen und Lastabtrag — sie gehört deshalb früh in die Planung und nicht in die Ausführungsphase.

Für die Abstimmung übernehmen wir Ihre Rohbaumaße und liefern die passende Aufstellungsvariante zurück, statt eine Standardanordnung vorauszusetzen.

Was wir für die Prüfung brauchen

Die Systemauswahl lässt sich technisch prüfen, sobald Gebäudenutzung, Förderhöhe, die verfügbaren Maße und die vorhandenen Planungsunterlagen vorliegen. Die vollständige Liste der Angaben steht in der Projektanfrage — dort können Sie sie direkt ausfüllen.

Unvollständige Angaben sind kein Hindernis. Fehlende Punkte fragen wir gezielt nach, statt Annahmen zu treffen. Wenn Sie noch am Anfang stehen, zeigt der Ablauf einer Aufzugsplanung, welche Entscheidungen wann anstehen.

Technische Dokumente und Medien

Aufstellungspläne, Auflager- und Rohbaumaße sowie Angaben zur Modernisierung bestehender Fahrtreppen stellen wir projektbezogen bereit. Leistungsdaten, Normenbezüge und Konformitätsangaben nennen wir für die konkrete Ausführung und den konkreten Markt, nicht pauschal.

Nennen Sie in der Anfrage, welche Unterlagen Sie für Ihre Planung benötigen.

Referenzen zu diesem System

AKE hat Anlagen dieser Systemgruppe in unterschiedlichen Gebäudetypen geliefert. Projektnamen, Bilder und Kennzahlen veröffentlichen wir erst nach Freigabe durch den jeweiligen Projektbeteiligten. Den aktuellen Stand finden Sie unter Referenzen.

Angrenzende Lösungen

Wenn dieses System nicht passt, führen diese Wege häufig weiter.

Passt dieses System zu Ihrem Projekt?

Nennen Sie Einsatzort, Förderhöhe oder Länge und die erwarteten Personenströme. Wir ordnen Baureihe und Aufstellung zu.

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